Was es als Angehöriger heißt, betroffen zu sein!
85% aller an Demenz erkrankten werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt, betreut und letztendlich auch gepflegt. Bis 2050 wird laut Hochrechnungen jede(r) zwölfte Mensch in Österreich über 60 Jahren von Demenz betroffen sein. Körperliche und seelische Belastungen, Schlafmangel und soziale Isolation der betreuenden Person sind oft mehr, als ertragen werden können. Angehörige brauchen oftmals selbst psychosoziale Unterstützung, um mit den vielfältigen Belastungen umgehen zu lernen und am Ende selbst gesund zu bleiben.
Dabei stellen sich die Fragen:
- „Wie kann ich die Wesensveränderung meines Angehörigen verkraften?“
- „Wie gehe ich mit etwaigen Aggressionen und Anschuldigungen meines Angehörigen um?“
- „Was brauche ich selber, um meine Kraft gut einzuteilen?“
Mein Anliegen ist es, betreuenden Angehörigen von dementiell erkrankten eine Plattform zu bieten, um über ihre Betroffenheit und Belastung zu sprechen!
Referentin: Beate Stelzl DLSB, Lebens- und Sozialberaterin, Wiesing